Sophia Lisovskaya

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Sophia lisovskaya 01 siteSophia Lisovskaya stammt aus einer professionellen Musikerfamilie.
Früh zeigte sie großes Interesse für die Musik und speziell für das Klavier. Bereits mit 6 Jahren gibt sie ihr erstes Konzert im Museum für Bildende Künste in Moskau, in dem Konzertsaal, den Sviatoslav Richter besonders schätzte.

Dann absolviert sie ihre Musikstudien in der Tradition der berühmten russischen Schule mit den renommiertesten Professoren, die sich aus der Schule von Neuhaus, Sofronitsky und Scriabin zurückführen lassen, worauf hin die amerikanische CD Kritik schreibt, dass in einigen Werken ihre Interpretationen „nahe dem Niveau von Sofronitzky und Richter seien. Das sind außergewöhnliche Interpretationen.“

Während sie noch am berühmten Tschaikowski Konservatorium studiert, gewinnt sie bereits 13-jährig den renommierten Nachwuchswettbewerb „Neue Namen“ mit ihrer Interpretation des zweiten Chopin Klavierkonzerts, begleitet von dem ehemaligen Sinfonie Orchester des russischen Kulturministeriums.
Dank eines Stipendiums, vervollständigt Sophia ihre musikalische Ausbildung an der Royal Academy of Musik in London. Sie erhält ebenfalls ein Stipendium von dem Philharmonia Orchestra of London.
Gleichzeitig zu ihrem Studium entwickelt sich bereits ihre internationale Karriere und sie folgt einer Einladuung nach Südamerika, wo sie das 4. Klavierkonzert von Rachmaninov in Buenos Aires ( Teatro de Colon), Rio de Janeiro und Sao Paulo spielt. Sie konzertiert ebenfalls in berühmten europäischen Konzertsälen wie im Saint James Palace (London), im Konzertsaal Vastevas (Schweden) und für ein Rezital in Wigmore Hall, London.
Es folgen dann viele Konzerte in Groß Britannien, die wieder mit einem Konzertabend in der Wigmore Hall enden. Letzterer war den Spätwerken Chopins und großen russischen Komponisten gewidmet. Mit dem 2. Klavierkonzert von Rachmaninow debütiert Sophia in Schweden, gefolgt von der Uraufführung von Bruch’s Doppelkonzert für zwei Klaviere, gespielt im legendären Großen Saal des Moskauer Konservatorium in Begleitung des staatlichen Kammerorchesters von Moskau. Dieses Konzert wurde im Rahmen der „Winter Proms“ aufgeführt und hatte einen außergewöhnlichen Erfolg.
Seitdem hat Sophia viele Einspielungen gemacht, vor allem Livekonzerte für das schwedische Nationalradio, Radio Lettland, Radio ABC Australien, BBC 3 und Radio Moskau.
Heute setzt Sophia ihre künstlerische Karriere erfolgreich fort und stellt vor allem die künstlerische Integrität in den Vordergrund. Sie interpretiert ein umfangreiches Repertoire, fühlt sich jedoch schon seit ihrer Kindheit den russischen Komponisten sehr verbunden. Eines ihrer momentanen Projekte ist die Produktion eines Dokumentarfilms über Leben und Werk von P. Tschaikowski in Zusammenarbeit mit Don Boyd und seiner Produktionsfirma HiBROW. 
Ihre erste CD ist Werken von Scriabin gewidmet und wird vom schwedischen Label BIS vertrieben.
Die internationale Kritik lobt ihre Interpretationen aus der russischen Tradition kommend: „Sophia Lisovskaya besitzt eine unbestrittene Sensibilität und digitale Qualitäten, die es ihr möglich machen, die technischen Schwierigkeiten in Scriabins Kompositionen leicht zu überwinden…“Michel Le Naour , Le Monde de la Musique
Ihre öffentlichen Auftritte werden stets als originell und beeindruckend beschrieben, und mit einer besonderen Gabe, das Publikum mit einmaligen und besonderen Klangfarben zu berühren.
Der musikalische Direktor Maestro Vladimir Fedosseïev (Musikalischer Leiter von  Radio Moskau, Sinfonieorchester Wien und Opernorchester Zürich) sagt über Sophia Lisovskaya, dass sie: „eine Pianistin mit einer besonders poetischen Begabung sei“.
Kürzlich eröffnete Sophia das Festival der Virtuosen in London mit dem Klavierkonzert von Schumann. Sie kehrte ebenfalls wieder nach Russland zurück, diesmal aus Anlass des 50. Geburtstags des Philharmonie Orchesters von Novosibirsk unter der Leitung von dem Chefdirigent Katz. Weitere Konzerte folgten in Lettland, wo sie das 2. Klavierkonzert von Schostakowitsch spielte und in Mailand an der Scala für die „Societa die concerti“.
In Groß Britannien gibt Sophia sehr erfolgreich Rezitals aber auch Konzerte mit berühmten englischen Orchestern, so zum Beispiel mit dem Royal Philharmonic Orchestra. In Australien spielte sie bereits mit dem Orchestra of Queensland.
Ihre Liebe zur Kammermusik begann bereits während ihrer Kindheit, als sie  ihren Vater (Musiker) begleitete. In Begleitung von berühmten Musikern spielte sie bei vielen Festivals wie z.B. dem Festival in Bregenz, Ascona und beim Festival Joseff Otten.  Kürzlich spielte sie bei der Eröffnung der Schubertiade in Moskau im Saal des neuen „ Haus für Musik“ mit berühmten russischen Kammermusikern und auch mit Solisten von der Academy of St Martin in the Fields. Die letzte Kammermusik CD „Sound of Spain and America“, erschienen 2015 bei Signum Records, wurde auf BBC 3 ausgestrahlt.
2011 spielte Sophia zum ersten Mal in China und erregte große Begeisterung in Guangshou und Peking, wo die Konzerte über GZ Television übertragen wurden. Daraufhin wurde sie nach Hong Kong eingeladen und abermals für Sendungen in den beiden wichtigsten chinesischen Fernsehstationen: Phoenix TV und CCTV.
Verschiedene Engagements führten Sophia nach Frankreich, Russland, in die Schweiz, Spanien, Österreich und Italien. Neben der Musik studierte Sophia ebenfalls Kunstgeschichte und sie hat eine Leidenschaft für visuelle Kunst und Skulpturen. Es ist verständlich, dass Sophia begeistert war, als sie eingeladen wurde, zur Eröffnung der schweizer  Kunststätte Giacommetti zu spielen.
Sophia Lisovskaya unterstützt auch besonders karitative Projekte und Organisationen und spielte bereits für UNICEF in Paris und die Vereinigung der „freiwilligen Musiker“ in England.