Sophia Lisovskaya- Presse

 
„Und hier wieder eine hübsche, junge russische Pianistin, und diese hat wirklich Talent. Sophia Lisovskaya erhielt ihre musikalische Ausbildung in Moskau und London und spielt in allen wichtigen europäischen Hauptstädten, aber, so scheint es, noch nicht in den Vereinigten Staaten.
Außer der 1903 komponierten 4. Sonate, werden die 26 Werke in chronologischer Reihe, so wie sie auch komponiert wurden, also von Opus 2 (1888-1889) bis Vers la Flamme präsentiert. Auf diese Weise zeigt Sophia Lisovskaya  die Entwicklung von Scriabins kompositorischem Styl auf.
Es ist unglaublich schwer auf eine ausgewogene und gerechte Weise seine einmalige Mischung aus Mystizismus und Sexualität darzustellen, und ich bin beeindruckt wie gut ihr dies gelingt. Technisch gesehen ist sie sicher und spielt kraftvoll, die Tempi sind ausgewogen, die musikalischen Phrasen wohl gerundet und sie besitzt ein wahres Feingefühl für Klang- und Farbgestaltung.
Die Jugendwerke spielt sie mit lyrischem Ausdruck und es gelingt ihr dann die Ektase in der Sonate und in Vers La Flamme  mit Kraft und Schönheit zu interpretieren. Damit nähert sie sich dem exzellenten Niveau eines Sofronitsky und eines Richters. Hier hören Sie also außergewöhnliche Interpretationen in hervorragender Aufnahmetechnik.“  American Record Guide – Morin

„Die russische Pianistin Sophia Lisovskaya, die an dem Royal College of Musik in London studiert hat, gab am 1. Mai in der Wigmore Hall ein wunderbares Konzert. In der ersten Partita von Bach, BWV852 zeigt sie ihre perfekte Technik. Die fließende Allemande behielt ihre Tiefe mit einer subtilen dynamischen und ausgeglichenen Dynamik.
Die Corrente floss wie ein reißender Strom, aufschäumend aber durch das  komplexe Thema etwas beschwichtigt. Die Sarabande beruhigte diesen Elan, dank leichter Rubati, gemäß des Charakters dieses Tanzes. Sophia Lisovskaya’s Triller erschienen während der gesamten Partita völlig in die Musik verschmolzen, stets einfühlsam ausgeführt.
Die Interpretationsstärke der Pianistin kam besonders bei den Werken von Skriabin zum Tragen. Ihre Wahl fiel auf die fünf Préludes von Opus 11 und 16, gekennzeichnet mit starken Expressionen und plötzlichen Abbrüchen, die farbig vorgetragen wurden. Das erste Prélude aus Opus 16 war zart und raffiniert. Die Sinnlichkeit in Vers la Flamme wurde durch ein großes aufgebautes Spannungsmoment ausgeglichen. 
Die Interpretationen von Sophia Lisovskaya waren wirklich kraftvoll und gaben auf mitreissende Weise die kaleidoskopischen Details von Skriabins Musik wieder. Welche klanglichen Limits sich Schumann am Klavier  auch erträumt hatte, Sophia Lisovskaya hat hier gezeigt, dass sie in dieser Fantasie
weit darüber hinaus gehen konnte.  Die Warmherzigkeit ihres Spiels entfachte die gesamte Gefühlspalette der Komposition und bot somit eine klare aber auch sehr reife Interpretation, die dieses beeindruckende Rezital beendete.“ Sophia Lisovskaya au Wigmore Hall David Alker, critique musical


„Die Schönheit von Sophia Lisovskaya’s Spiel ist wunderbar.” Piano News, Stefan Dettlinger


„Die in Moskau geborene Pianistin Sophia Lisovskaya, hat alles um diese Musik lebend vorzutragen: eine starke Klangfarbe und lange, gut trainierte Finger, die alles beherrschen und uns sogar glauben machen, dass alles ganz leicht sei.“ Classics Today, Jed Distler


„Ohne Zweifel besitzt Sophia Lisovskaya die Sensibilität und die Technik, die es ihr erlauben die technischen Hürden in Skriabins Musik zu überwinden.“ Le Monde de la Musique, Michel Le Naour


„Das fünfte Prélude (Opus 32) introspektiv von Rachmaninow war unter den Fingern von Sophia Lisovskaya ein Meisterwerk…“ Musical Opinion


„Ich liebe die kleinen verträumten Werke... Sophia Lisovskaaya zeigt eine besondere Sensibilität.” BBC Music Magazine, Adrian Jack


„Nehmen wir zum Beispiel das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow. Mit Sophia Lisovskayas Dynamik und ihrem entschlossenem Anschlag schafft sie es, dass Klavier in der Mitte der hartnäckigen Streicher in den letzten Takten des ersten Satzes zu behaupten. Aber trotz alledem, die schönsten Momente waren dann, wenn sie begleitet von einer kleineren orchestralen Besetzung spielte, oder wenn die Streicher nur unterstützend spielten, so wie zu Beginn des zweiten Satzes.

Und es wäre so schön gewesen, Sophia allein am Klavier zuhören, vor allem nach einer zu kurzen Zugabe, was uns erlaubt hätte, die intime Beziehung zwischen dem Instrument und der Pianistin zu erleben.” Västmanlands Läns Tidning, Suède Birgit Ahlberg-Hyse

„... die Künstlerin hat dem Publikum eine wirklich poetische Interpretation der zwei Mazurken op 17 von Chopin gespielt, wobei sie auf magische und sehr feine Weise  zauberhafte Nuancen und hypnotische Farbkolorierungen vortrug. Fräulein Lysovskaya hat ihr Bestes in den  Jahreszeiten von Tchaikovski gegeben, ein leider wenig gespieltes Werk. Die Interpretin hat die absolute Quintessenz des  Stücks erfasst, in dem sie genau wusste, wie man die “ Saiten des Flügels” zum Schwingen bringen musste.”   L’Eco di Bergamo, Italie Bernadino Zappa