Duo Phidylé

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SANDRA CHAMOUX, Pianistin

Sandra Chamoux, Inhaberin der höchsten Auszeichnungen in der Klasse von Christian Bernard am CRR von Grenoble, integriert auf brillante Weise die Haute Ecole de musique (HEM) von Genf in die Klasse von Harry Datyner und erhält 1992 den ersten Preis für Virtuosität.
Als Gewinnerin der internationalen Wettbewerbe von Viotti und Busoni studierte sie bei Catherine Collard, Vlado Perlemuter und Yevgeni Malinin. Sie spielt in vielen europäischen Ländern, aber auch in China, Indien, den Vereinigten Staaten...
Als eklektische Musikerin drückt sich Sandra Chamoux in einem breiten Spektrum von Solo- und Kammermusikrepertoires aus. Mit der Pianistin Florence Cioccolani hat sie das Gesamtwerk von Rachmaninov für zwei Klaviere und vier Hände aufgeführt.
Sie teilte die Bühne mit dem Flötisten Michel Moraguès, dem Trompeter Romain Leleu, den Geigern Elsa Grether, Sergio Lamberto, Vadim Tchijik, den Cellisten Sonia Wieder-Atherton, Hélène Dautry... Als leidenschaftliche Kammermusikerin war sie Mitglied des Athena Trios (1997-2007), mit dem sie in vielen Ländern auftrat und mit dem sie Debussys Trio aufnahm. Als Solistin wurde Sandra Chamoux unter der Leitung von Jean-Sébastien Béreau, Patrick Souillot, Frédéric Bouaniche... Mit dem Orchester Sym- phonia Médica unter der Leitung von Nathalie Borgel nahm sie das zweite Konzert von Rachmaninow konzertant auf. Seit 2012 ist sie Mitglied des Liberquartetts (spezialisiert auf die Musik von Astor Piazzolla), mit dem sie gerade zwei Alben produziert hat. Seit 2015 tritt sie mit der Cellistin Hélène Dautry regelmäßig in Frankreich und im Ausland auf. Im Jahr 2017 nahmen sie die beiden Brahms-Sonaten für das Label Lyrinx auf, das in "Classica" mit 4 Sternen ausgezeichnet wurde.
Sie interessiert sich auch für das zeitgenössische Schaffen und hat gerade das Werk von Claire Vazart aufgenommen, wobei sie ihre Klaviersonate, ein Trio und einen ihr gewidmeten Melodienzyklus geschaffen hat. Fasziniert von der Gesangsbegleitung arbeitet sie seit 2016 mit dem Bariton Emmanuel Cury zusammen, mit dem sie die Melodien von Duparc für das Label Indésens-Calliope aufgenommen hat, eine Platte, die im September 2020 mit dem Choc Classica-Preis ausgezeichnet wurde. Für dasselbe Label wird sie demnächst ein Werk von Philippe Hersant und die vollständigen Images de Debussy aufnehmen.
Sie ist auch Mitglied des künstlerischen Beirats des Musée en Musique in Grenoble.
Sandra Chamoux ist Mitglied des Verwaltungsrats und engagiert sich stark in der Lehre. 2005 wurde sie als Professorin für Klavier an die CRR in Grenoble berufen. Gleichzeitig wurde sie eingeladen, an den Internationalen Sommerakademien von Nancy, den Internationalen Winterakademien des Großraums Paris, der Internationalen Akademie der Moulin d'Andé... Sie wurde eingeladen, Meisterkurse in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und kürzlich in Indien und China zu geben.
 

EMMANUEL CURY, Bariton

Emmanuel Cury begann als zeitgenössischer Tänzer, in den Kompanien von Jérôme Rachell, Myriam Dooghe, Catherine Atlani.
Nach seinem Studium am Conservatoire National Supérieur de Paris bei Régine Crespin, seiner Ausbildung am Centre de Musique Baroque und dann am Studio Versailles Opéra bei Rachel Yakar und René Jacobs begann er eine Karriere als Lyriker sowohl in der Oper als auch im Oratorium, in der Melodie und im Lied. Als leidenschaftlicher Pädagoge war er nacheinander Lehrer für Tanz und Gesang, Leiter der Musikabteilung und dann pädagogischer Direktor an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque.
Als Inhaber eines CA in Gesang und Management hatte er Führungspositionen an den Konservatorien von Eybens, Reims und Grenoble inne. Gegenwärtig ist er Gesangslehrer am Konservatorium von Grenoble und arbeitet mit Sängern und Schauspielern in einem Berufsorientierungszyklus.
Als aufmerksamer Interpret zeitgenössischer Musik hat er Werke von Christian Sébille in Reims geschaffen, mit dem Césarée-Zentrum, mit dem Grame in Lyon, mit der Kompanie Temps Relatif in Grenoble, mit dem Festival "Les Détours de Babel" zusammengearbeitet...
Er tritt regelmäßig in Programmen von Buxtehude bis Ligeti auf, in Opern, Oratorien und Shows, mit einer besonderen Vorliebe für Melodie und Lied.
Er war in Konzerten und Tourneen zu hören, als Solist, in Liederabenden und kleinen Ensembles, mit :
François-Xavier Bilger, François Boulanger, Nicolas Bucher, Bernard Cavanna, Sandra Chamoux, Luc Denoux, Patrick Fournillier, Michel-Marc Gervais, Sébastien Jaudon, Michel Laplénie, Françoise Lasserre, Jean-Claude Malgoire, Marc Minkovski, Jacques Moreau, Philippe Nahon, Alain Neveux, Arnaud Petit, Jean-Marie Puissant, Jacques Rebotier, Rachid Safir, David Selig, Patrick Souillot...

Die Höhepunkte der letzten und laufenden Jahre waren die Teilnahme als Solobariton an Projekten verschiedener Art:

Oper
* Le Duc dans Romeo et Juliette de Gounod, avec la fabrique opera de Grenoble (dir. Patrick Souillot) (reporté à avril 21)
* Don Quichotte dans les tréteaux de Maître Pierre Pierre de De Falla (dir. Alexandre Doisy) (2019)
* Ben dans le téléphone de Menotti (2021)
* Le comte Gil dans il segreto di Susanna de Wolf-Ferrari (2021)
(ces deux opéras seront repris en mars 21 à Grenoble)
* La discorde dans les arts florissants de Charpentier (dir. Christine Antoine) (2019-2020)

Oratorium (en tant que basse ou baryton solo)
* Le stabat mater de Dvorak (2020)
* Le requiem allemand de Brahms (2018)
* Le stabat mater de Rossini (2017) (dir. Christophe Jean-Baptiste)
* La petite messe solennelle de Rossini (2016)
* Le requiem de Mozart (2017) (dir. Anne Lafilhe)
* Le requiem de Fauré (2016)
* La misa tango de Bacalov (2018) (dir. Patrick Souillot)
* La messe de minuit de Charpentier (2019) (dir. Christine Antoine)

Spectacles co-écrits et mis en scène, mêlant Lied, mélodie et chanson :
* La légende de la belle Maguelone, avec Laurence Garcin et Johan Roussey, spectacle mettant en scène le cycle de Brahms « die schöne Magelone » (2021)
* Tout va très bien, avec Nadia Jauneau-Cury et Sébastien Jaudon, basé sur des documents musicaux et littéraires de l’entre deux guerres (2015)
* Don Quichotte variations, basé sur les œuvres de Ravel, Ibert, et Brel, écrit et mis en espace par moi-même, avec Claire Colombas (2013-14-15)

Rezitale de mélodies et Lieder, allant de Mahler à Poulenc, dont en particulier une création cinématographique :
* Dichterliebe de Schumann, réalisation Agathe Cury, piano Sébastien Jaudon. Six des Lieder de l’intégrale des Dichterliebe en récital sont l’objet d’une réalisation cinématographique projetée en direct pendant le récital. (2014-15)

Pièces contemporaines avec la cie Temps Relatif : de Dazzi à Saariaho, dont plusieurs créations avec le festival les Détours de Babel. (2010-2019)

Je fais par ailleurs partie du labobascule, atelier d’improvisation ayant participé ces dernières années au Babylab de l’Isère, sous forme d’interventions régulières auprès de bébés de 8 à 18 mois, dans le cadre d’une étude sur l’acquisition du langage. (2019-en cours)

et enfin le
Rezital présentant l’intégrale des mélodies de Duparc, scandées par des lectures de textes permettant de suivre l’évolution de la vie de ce compositeur, avec Sandra Chamoux (piano) (2018-19).
Ce récital a donné lieu à l’enregistrement du disque éponyme sorti chez Calliope en 2020, et ayant reçu le choc Classica de septembre 2020.