Muza Rubackyté - Klavier

LITAUENS SAISON IN FRANKREICH
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Muza Rubackyté

 

 

Von Liszts 24 Etüden zu Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen,
von der Gesamteinspielung der Années de Pèlerinage bis zu Čiurlionis' Klavierwerken,
MŪZA stellt sich jeder Herausforderung mit Eleganz und Engagement.

 

 

Die französisch-litauische Pianistin lebt und wirkt abwechselnd in Paris, Vilnius und Genf. Als Absolventin des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau gewann sie den Allunions-Wettbewerb in Sankt Petersburg sowie den Großen Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Liszt-Bartók in Budapest. Da sie der litauischen Widerstandsbewegung angehörte, durfte sie die UdSSR erst 1989 verlassen. Danach ließ sie sich in Frankreich nieder, wo sie an der École Normale de Musique de Paris das Diplom als Konzertsolistin erwarb.

Nachdem sie 1990 den ersten Preis für Klavier beim internationalen Wettbewerb Les Grands Maîtres Français gewonnen hatte, führte sie ihre Karriere auf alle Kontinente. Dort arbeitete sie mit führenden Dirigenten und renommierten Orchestern zusammen. Im Jahr 2024 war sie Artist-in-Residence beim Gilmore Piano Festival (USA).

Als hoch angesehene Pädagogin wird sie regelmäßig in die Jurys bedeutender internationaler Wettbewerbe eingeladen, unter anderem in Cleveland, Budapest, Utrecht, Weimar und Pretoria. Im Jahr 2022 hatte sie den Vorsitz des Eurovision-Wettbewerbs für junge Musiker inne.

In Litauen wurden ihr zahlreiche Auszeichnungen für ihren Einsatz für die Unabhängigkeit des Landes und dessen kulturellen Einfluss verliehen. Unter anderem erhielt sie kürzlich den Global Lithuanian Award als Pianistin, Lehrerin und Botschafterin der klassischen Musik sowie der litauischen Kultur weltweit. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Vilnius Piano Festival.

Im Jahr 2024 wurde Mūza – Gründerin und Präsidentin von LISZTuania und leidenschaftliche Interpretin von Franz Liszt – vom ungarischen Staatspräsidenten mit dem Ritterkreuz des Verdienstordens ausgezeichnet.

Mūza Rubackytės Repertoire umfasst mehr als vierzig Programme für Soloklavier, Kammermusik und Konzerte. Ihre Diskografie zählt über 35 Aufnahmen, die mit zahlreichen renommierten Preisen geehrt wurden, darunter der Große Preis der Ungarischen Liszt-Gesellschaft, der Diapason d’Or, die 4 ffff von Télérama sowie die 5 Sterne von Classica.

Im Jahr 2021 erschien ihr autobiografisches Buch Born Under a Piano (Éditions Ovadia).

2024 wurde der ihr gewidmete Musikdokumentarfilm MŪZA (Fralita Films) – gedreht in Litauen, Ungarn, Russland, den USA, Genf und Paris – unter ihrer Anwesenheit in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Litauen und weiteren Ländern mit großem Erfolg gezeigt.

In Paris produzierte das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten ein Porträt über sie für die Serie La France vue par... (Frankreich aus der Sicht von...). Zudem wählte das Museum/Geburtshaus von Debussy in Saint-Germain-en-Laye sie nach der historischen Restaurierung des Hauses zur Schirmherrin der Eröffnungssaison.

Im März 2024 war sie Solistin bei einem großen symphonischen Konzert im Invalidendom in Paris anlässlich des Starts der „Saison Litauens in Frankreich“, die von den Präsidenten der französischen und litauischen Republiken initiiert wurde. Mit Unterstützung beider Kulturinstitute gab sie in ganz Frankreich sechs Klavierabende unter dem Titel Von der Ostsee zur Adria, von Vilnius nach Venedig und begleitete fünf Filmvorführungen, womit sie ihre Rolle als Botschafterin der litauischen Kultur vollumfänglich wahrnahm.

Im Dezember 2025 kehrte sie nach zahlreichen Konzerten weltweit mit einem originellen Programm in die Salle Gaveau in Paris zurück. Zeitgleich erschien ihre K. Penderecki gewidmete CD beim Label Évidence. (Klavierkonzert)

 

Biografie aktualisiert im Januar 2026 von CKSM


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